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ErnstGrünthal

26.10.1894 Beuthen (Oberschlesien, heute Bytom, Polen), 5.1.1972 Bern, von Bolligen. Sohn des Adolf und der Selma geb. Zerkowski. 1923 Thekla Cäcilia Wachter. Gymnasium in Beuthen, Medizinstud. in Lausanne, Heidelberg, Breslau und München, dort 1924 Staatsexamen und Promotion. Assistent bei Emil Kräpelin in München. 1927 Habilitation in Würzburg. 1934 in Deutschland aufgrund der polit. Ereignisse entlassen, klin. Mitarbeiter der Psychiatr. Universitätsklinik Waldau in Bern. 1944 Venia docendi, 1954 ao. Prof. an der Univ. Bern. Bis 1965 Leiter des von ihm 1936 mit Hilfe der Rockefeller-Stiftung gegründeten Hirnanatom. Instituts und 1943-70 Leiter des Psychopharmakolog. Labors der J.R. Geigy AG (beide in der Waldau). Verfasser zahlreicher Werke zur Hirnforschung und medizinhist.-philosoph. Beiträge.

Quellen und Literatur

  • F. Hartenstein, Leben und Werk des Psychiaters Ernst G. (1894-1972), 1986
  • A. Kreuter, Deutschsprachige Neurologen und Psychiater 1, 1996, 478-481, (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.10.1894 ✝︎ 5.1.1972

Zitiervorschlag

Müller-Landgraf, Ingrid: "Grünthal, Ernst", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.12.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043989/2006-12-04/, konsultiert am 27.11.2020.