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ErnstWeber

5.6.1881 Zürich, 17.6.1967 Erlenbach (ZH), reformiert, von Zürich und ab 1961 von Erlenbach. Sohn des Johann Heinrich, Kaufmanns, und der Anna geborene Kriesi. 1915 Anna Klara Martin, Tochter des William Henri. Kaufmännische Lehre bei der Bank in Zürich. 1903-1906 Mitarbeiter beim Crédit foncier d'Algérie et de Tunisie in Paris, 1906-1907 bei der Banque belge pour le commerce étranger in London, 1907-1922 verschiedene Positionen bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB), 1922-1925 stellvertretender Vorsteher des I. Departements, 1925-1939 Vorsteher des III. Departements und 1939-1947 Präsident des Direktoriums der SNB. 1947-1953 Mitglied der Eidgenössischen Bankenkommission (ab 1948 Vizepräsident), 1948-1951 Verwaltungsratspräsident des Ausgleichsfonds der AHV und 1948-1953 Verwaltungsrat der Darlehenskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft (ab 1949 Vizepräsident). Unter Ernst Weber kaufte die SNB zur Einhaltung des Goldstandards weiter Gold von der deutschen Reichsbank, obwohl spätestens ab 1943 bekannt war, dass es sich dabei um Raubgold handelte.

Quellen und Literatur

  • NZZ, 20.6.1967
  • Veröff. UEK 16
  • Veröff. UEK, Schlussber., 2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.6.1881 ✝︎ 17.6.1967

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Weber, Ernst", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.01.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044228/2012-01-10/, konsultiert am 13.04.2024.