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MarieSpeyer

13.7.1880 Vianden (Luxemburg), 18.6.1914 Luxemburg, kath., Luxemburgerin. Tochter des Johann Peter, Obergerichtsrats, und der Anna-Marie geb. Botzem. Ledig. 1898 pädagog. Diplom, 1901-04 versch. Fähigkeitsdiplome in Luxemburg, 1905-09 Stud. der dt. und der franz. Literatur an der Univ. Freiburg, u.a. bei Wilhelm Kosch, 1908 Studienaufenthalt in Prag. Mit einer Dissertation über Friedrich Wilhelm Weber promovierte S. 1909 als erste Frau an der Univ. Freiburg. Sie war Mitgründerin und 1910-11 Leiterin des kant. Mädchengymnasiums in Freiburg (später Kollegium Hl. Kreuz) sowie 1911-14 Vizedirektorin des Mädchengymnasiums in Luxemburg.

Quellen und Literatur

  • Erinnerungsbl., ausgewählte Vorträge und Aufsätze, 1930
  • Gesch. der Univ. Freiburg Schweiz, 1889-1989, Bd. 1, 1991, 139 f.
  • Internat. Germanistenlex. 1800-1950, hg. von C. König, Bd. 3, 2003, 1768 f.
  • M. Charrière, U. Fromherz, Hl. Kreuz, 2005, 130-133
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.7.1880 ✝︎ 18.6.1914

Zitiervorschlag

Fracheboud, Christine: "Speyer, Marie", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.12.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044286/2010-12-15/, konsultiert am 04.03.2021.