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JohannesHubschmid

14.8.1916 Küsnacht (ZH), zwischen dem 6.1. und dem 13.1.1995 Heidelberg, ref., von Madiswil, ab 1935 von Küsnacht. Sohn des Johann Ulrich (->). 1946 Erika Elisabeth Schori, Tochter des Walter. Stud. der Romanistik und der Indogermanistik in Zürich, 1942 Promotion. 1943 Stud. in Florenz. 1944-52 Linguist bei der eidg. Landestopografie. Ab 1949 PD, ab 1964 Honorarprof. an der Univ. Bern, ab 1962 PD an der Univ. Heidelberg, später o. Prof. an der Univ. Heidelberg. 1969-71 Gastprof. an der Ecole Pratique des Hautes Etudes in Paris. Angeregt durch die Ortsnamenforschung befasste sich H. mit der Geschichte des Wortschatzes der rom. Sprachen, v.a. deren vorrom. Elementen und aussereuropäischen prähist. Lehnbeziehungen. Dazu baute er ab 1937 als Arbeitsinstrument den "Fichier Hubschmid" mit zuletzt fast einer Million Zetteln auf. Über 250 wissenschaftl. Publikationen.

Quellen und Literatur

  • «Johannes H. zum 65. Geburtstag», in Fs. für Johannes H. zum 65. Geburtstag, hg. von O. Winkelmann, M. Braisch, 1982, 11-31, (mit Bibl.)
  • I. Baumer, «Johannes H., (1916-1995)», in Vox Romanica 54, 1995, 388-391
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Lebensdaten ∗︎ 14.8.1916 ✝︎ zwischen dem 6.1. und dem 13.1.1995