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HansGlinz

1.12.1913 Rheinfelden (AG),23.10.2008 Wädenswil, reformiert, von St. Gallen. Sohn des Gustav Adolf Glinz und der Anna Berta Maria geborene Frey. 1944 Elly Schumacher, Lehrerin, Tochter des Max Schumacher. Hans Glinz absolvierte 1932-1936 die Ausbildung zum Primar- und Sekundarlehrer in Zürich. Anschliessend betätigte er sich an verschiedenen Schulen im Kanton Zürich als Lehrer. An der Universität Zürich studierte er ab 1942 Germanistik und Didaktik, promovierte 1946 zum Dr. phil. und habilitierte 1949. Er wirkte 1957-1965 als Professor für Deutsch und Didaktik des Deutschen an der Pädagogischen Hochschule Kettwig (heute Stadtteil von Essen) sowie 1965-1979 als Ordinarius für Deutsche Philologie an der Technischen Hochschule Aachen. Mit seinen zahlreichen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Schriften übte Glinz massgeblichen Einfluss auf die Sprachwissenschaft, die Didaktik des Deutschen und die Schule aus. 1961 erhielt er den Konrad-Duden-Preis der Stadt Mannheim und 2004 wurde er mit dem Ehrendoktor der Universität Koblenz ausgezeichnet.

Quellen und Literatur

  • Glinz, HansSprachwissenschaft und Schule. Gesammelte Schriften zu Sprachtheorie, Grammatik, Textanalyse und Sprachdidaktik 1950-1990. Zum 80. Geburtstag von Hans Glinz am 1. Dezember 1993, zusammengestellt von Klaus Brinker und Horst Sitta, 1993 (mit Werkverzeichnis).
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Variante(n)
Johannes Gustav Glinz (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 1.12.1913 ✝︎ 23.10.2008

Zitiervorschlag

Horst Sitta: "Glinz, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.07.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044315/2021-07-30/, konsultiert am 01.12.2022.