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EduardKellenberger

15.5.1920 Bern, 13.12.2004 Basel, ref., von Rehetobel. Sohn des Eduard, Ökonomen, und der Elisabeth geb. Kirchhofer. 1) Marguerite Gujer, 2) Cornelia van der Kamp. Stud. der Physik an der ETH Zürich, 1953 Doktorat in Genf, Schüler von Jean Weigle. 1952 Laborleiter am Centre de microscopie électronique, 1958 ao. Prof., 1961-70 o. Prof. für Biophysik an der Univ. Genf. Hier plante er 1962 das erste Institut für Molekularbiologie in der Schweiz (das dritte in Europa). Zwischendurch war K. 1960-61 Gastprof. am California Institute of Technology in Pasadena. 1970 gehörte er zu den Mitbegründern des Biozentrums der Univ. Basel, an dem er bis 1990 als o. Prof. für Mikrobiologie lehrte. K. trug zur Entwicklung eines in der Schweiz hergestellten Elektronenmikroskops bei, mit dem er insbesondere den Bakterienkern und den Aufbau der Bakteriophagen erforschte. 1968-73 Mitbegründer und Ratsmitglied der europ. Organisation für Molekularbiologie. Stiftungsratsmitglied des Friedensforschungsinstituts in Genf. 1966 Marcel-Benoist-Preis.

Quellen und Literatur

  • M. Stuber, S. Kraut, Der Marcel Benoist-Preis 1920-1995, 1995
  • Micron 32, 2001, 1-4
  • Nature 433, 2005, 817
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Lebensdaten ∗︎ 15.5.1920 ✝︎ 13.12.2004