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JürgNiehans

8.11.1919 Bern, 23.4.2007 Palo Alto (Kalifornien), von Bern. Sohn des Max Robert, Verlagsbuchhändlers, und der Ida Gertrud geborene Tobler. 1947 Gertrud Helene Marguerité Heusler, Tochter des Rudolf. Studium der Nationalökonomie an der Universität Zürich, 1945 Promotion und 1950 Habilitation (Ausgleichsgesetze der amerikanischen Zahlungsbilanz 1951). Vor der Habilitation vier Jahre im diplomatischen Dienst in der Schweizer Gesandtschaft in Washington. Ab 1950 Privatdozent in Zürich, 1953-1966 Professor, 1959-1966 Leiter des wirtschaftswissenschaftlichen Instituts. 1966-1977 Professor an der Johns Hopkins University in Baltimore. 1977-1988 Professor in Bern. Nach der Emeritierung Rückkehr in die USA, ab 1988 Honorarprofessor an der University of California. Jürg Niehans legte wichtige Studien zur Geschichte der Nationalökonomie unter besonderer Berücksichtigung der Geldtheorie und -politik vor. Er gilt als einer der wenigen Schweizer Ökonomen von Weltruf und verhalf in den 1950er Jahren der modernen ökonomischen Theorie im deutschen Raum zum Durchbruch. 1980 Ehrendoktor der Universität Basel.

Quellen und Literatur

  • The Theory of Money, 1978 (Theorie des Geldes, 1980; übersetzt vom Verfasser)
  • Geschichte der Aussenwirtschaftstheorie im Überblick, 1995
  • Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, 115, 1979, 655-657
  • Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, 143, 2007, 363-364
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 8.11.1919 ✝︎ 23.4.2007

Zitiervorschlag

Summermatter, Stephanie: "Niehans, Jürg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044475/2020-01-20/, konsultiert am 30.11.2020.