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PaulVollmar

11.10.1934 Überlingen, 2.5.2021 Zürich, katholisch, Deutscher, ab 1977 von Zürich. Sohn des Wilhelm Vollmar, Krankenpflegers, und der Katharina geborene Nef. Paul Vollmar besuchte das Gymnasium in Konstanz und Freiburg und trat 1951 in die Kongregation der Marianisten ein. 1955 legte er die Profess ab. Er studierte 1958-1968 Philosophie, Germanistik und Theologie in Freiburg, erhielt 1964 die Priesterweihe und promovierte 1971 im Fach Theologie. 1964-1972 unterrichtete er als Religionslehrer bei den Schweizer Marianisten in Freiburg und Zürich; 1972-1974 amtierte er als Rektor in Zürich, 1984-1992 als Provinzial. 1993 ernannte Papst Johannes Paul II. Vollmar zusammen mit dem Zürcher Jesuiten Peter Henrici gegen den Willen des Churer Bischofs Wolfgang Haas zum Weihbischof, um das unter Haas polarisierte Bistum zu befrieden. Vollmar wirkte 1993-1998 als Generalvikar des Bistums Chur mit besonderer Verantwortung für Graubünden und Liechtenstein mit Sitz in Chur, 1998-2003 als Generalvikar für die Urschweiz mit Sitz in Sarnen sowie 2003-2009 als Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus mit Sitz in Zürich. Ab 2009 war er Pfarradministrator für die Stadtzürcher Pfarrei Höngg.

Quellen und Literatur

  • Braun, Patrick: Die Kongregationen in der Schweiz, 19. und 20. Jahrhundert, 1998, S. 251 (Helvetia Sacra, VIII/2).
  • Gatz, Erwin (Hg.): Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1945-2001, 2002, S. 127.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.10.1934 ✝︎ 2.5.2021

Zitiervorschlag

Urban Fink: "Vollmar, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.06.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044481/2021-06-11/, konsultiert am 23.05.2022.