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Berchtold vonNeuenburg

Ab 1203 bezeugt, 1260. Sohn des Rudolf II. (->). Neffe des Berthold (->) und des Ulrich III. (->). 1) Richenza von Frohburg, Tochter des Grafen Hermann II., 2) Nicole (Nachname unbekannt). 1214 verliehen Berchtold von Neuenburg und sein Onkel Ulrich III., Mitherren von Neuenburg, den Bewohnern von Neuenburg das Stadtrecht. Bei der Teilung der Güter und Rechte um 1218 erhielt Neuenburg den Anteil in den französischsprachigen Gebieten. In geschwächter Position im Osten trat er dem Fürstbischof von Basel seine Vogteirechte zwischen Ligerz und Bözingen pfandweise ab. Dagegen verstärkte er seine Präsenz im Westen, indem er sich 1229 im Val-de-Travers festsetzte. 1237 empfing er dieses Gebiet als Lehen von Johann von Chalon, dem Grafen von Burgund.

Quellen und Literatur

  • P. Vuille, «Notes sur les premiers seigneurs de Neuchâtel», in MN, 1979, 109-122
Weblinks

Zitiervorschlag

Lionel Bartolini: "Neuenburg, Berchtold von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.07.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044487/2009-07-23/, konsultiert am 26.06.2022.