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PaulHugger

9.2.1930 Wil (SG),1.9.2016 Vevey, katholisch, von Busswil und Bettwiesen. Sohn des Alois Hugger, SBB-Angestellten, und der Anna geborene Ebnöther. 1975 Susanne Wehrli, Sekundarlehrerin, Tochter des Arnold Wehrli, Berufsschullehrers, und der Erna Else Wehrli. Nach dem Erwerb des Sekundarlehrerdiploms 1953 arbeitete Paul Hugger 1954-1955 als Lehrer in Weesen-Amden. Danach studierte er Ethnologie und Volkskunde an der Universität Basel, wo er 1959 doktorierte und sich 1971 habilitierte. Daneben unterrichtete er 1957-1982 als Gymnasiallehrer. 1979 ernannte ihn die Universität Basel zum ausserordentlichen Professor für Volkskunde. 1982-1995 lehrte Hugger als ordentlicher Professor an der Universität Zürich. 1958-1979 war er auch Direktor der Filmabteilung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. Von seinem Interesse an der Populärkultur der Städte und der Arbeiterschaft (Gruppe Ethno-Doc) wie auch an alten Handwerksberufen sowohl der Deutsch- als auch der Westschweiz zeugen seine überaus zahlreichen Artikel, Bücher (Handbuch der schweizerischen Volkskultur 1992, China in der Schweiz. Zwei Kulturen im Kontakt 2005), Filme und Fernsehsendungen. 1982 erhielt er den im Kanton Waadt verliehenen Preis des Kantons Bern.

Quellen und Literatur

  • Hugger, Paul (Hg.): Handbuch der schweizerischen Volkskultur. Leben zwischen Tradition und Moderne – ein Panorama des schweizerischen Alltags, 3 Bde., 1992.
  • Hugger, Paul (Hg.): China in der Schweiz. Zwei Kulturen im Kontakt, 2 Bde., 2005.
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Zitiervorschlag

Lucienne Hubler: "Hugger, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.03.2022, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044596/2022-03-15/, konsultiert am 08.12.2022.