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LuigiMonteverde

10.9.1841 Lugano, 2.1.1923 Lugano, von Lugano. Sohn des Giovanni und der Caterina geb. Primavesi. 1892 Isolina Terreni, Witwe des Domenico Fusoni. Der aus einer kinderreichen Fam. in ärml. Verhältnissen stammende M. wanderte 1855 nach Südamerika aus (Buenos Aires, Montevideo). 1862 kehrte er in die Heimat zurück, arbeitete im Atelier von Antonio Barzaghi-Cattaneo und besuchte 1864 die Akad. von Brera in Mailand. Nach weiteren Aufenthalten in Montevideo 1864-65 und 1867-68/69, wo er ein Malergeschäft eröffnet hatte, kehrte er definitiv ins Tessin zurück und setzte 1870-76 sein Stud. an der Brera fort. Zuerst lebte er in Davesco (heute Gem. Lugano), dann in Lugano. M. malte hauptsächlich für eine lokale Kundschaft, nahm aber an zahlreichen Gruppenausstellungen in der Schweiz und in Italien teil. Seine von der Fotografie beeinflusste Malerei beschränkte sich auf eine brillante, dekorative und manchmal pedant. Reproduktion der Wirklichkeit. Er bevorzugte Genremalerei und Stillleben, speziell Trauben.

Quellen und Literatur

  • G. Foletti, Arte nell'Ottocento, 2001, 339-347
  • L'affermazione di un'identità, 1870-1914, Ausstellungskat. Lugano, 2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.9.1841 ✝︎ 2.1.1923

Zitiervorschlag

Foletti, Giulio: "Monteverde, Luigi", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.03.2008, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044619/2008-03-05/, konsultiert am 23.11.2020.