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AugustoSartori

14.5.1880 Giubiasco, 2.3.1957 Bellinzona, kath., von Gerra (heute Gem. Gambarogno). Sohn des Francesco, Bäckers, und der Adele geb. Moccetti. Ledig. 1893-94 besuchte S. die Zeichenabendschule in Giubiasco, 1895-1902 die Akad. Brera in Mailand, an der er Schüler von Giuseppe Mentessi und Cesare Tallone wurde. Nach der Rückkehr ins Tessin führte er in Giubiasco ein zurückgezogenes Leben mit seiner Schwester Marianna, die sein liebstes Modell war. Neben seiner Tätigkeit als Maler arbeitete er ab 1911 in Locarno und 1914-50 in Bellinzona als Zeichenlehrer. Er malte Bilder mit myst.-symbol. Inhalt, Porträts und lokale Landschaften und nahm ab 1904 regelmässig an regionalen und nationalen Ausstellungen teil. Ab 1910 entwickelte er seinen eigenen, von Spätsymbolismus und Jugendstil geprägten Stil, der sich durch eine zarte Farbgebung und eine zurückhaltende Gestik der Figuren auszeichnete. Seine Landschaften, v.a. die mit Pastellfarben gemalten Bilder, weisen stärkere und ausdrucksvollere Farbtöne auf.

Quellen und Literatur

  • Augusto S., Ausstellungskat. Bellinzona, 1987
  • BLSK, 919
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Lebensdaten ∗︎ 14.5.1880 ✝︎ 2.3.1957