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Johann ChristophBürgel

16.9.1931 Gottesberg (Schlesien, heute Polen). Deutscher. Sohn des Fritz, Pfarrers, und der Anna-Maria geb. Urban. Magdalena Kluiken, aus Eichen (Ostpreussen, heute Polen). 1946/47 Zwangsumsiedelung nach Mitteldeutschland, ab 1949 in Frankfurt. Dort Besuch des Gymnasiums und Ausbildung zum Organisten. 1954-60 Stud. der Islamwissenschaften in Frankfurt, Ankara, Bonn und Göttingen. 1960 Dr. phil. 1965-69 Assistent am Seminar für Arabistik in Göttingen. 1968 Habilitation. 1970-95 o. Prof. an der Univ. Bern (in Koordination mit der Univ. Freiburg), wo er den neu gegründeten Lehrstuhl für Islamwissenschaften aufbaute und den Lehrbetrieb auf literar. Studien ausrichtete. B. organisierte verschiedene internat. Symposien zur Literatur sowie zur Geschichte und aktuellen polit. Situation der islam. Welt. 1983 Friedrich-Rückert-Preis der Stadt Schweinfurt für die Übersetzung arab. und pers. Dichtung. 1993 Übersetzerpreis der Stadt Bern.

Quellen und Literatur

  • Drei Hafis-Stud., 1975
  • Im Lichtnetz, 1983
  • Allmacht und Mächtigkeit im Islam, 1991
  • (Hg.) Gesch. aus Tausendundeiner Nacht, 1995
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Zitiervorschlag

Steffen Gerber, Therese: "Bürgel, Johann Christoph", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.04.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044644/2003-04-10/, konsultiert am 10.05.2021.