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LilyAbegg

7.12.1901 Hamburg, 13.7.1974 Samedan, reformiert, von Zürich. Tochter des Johannes (1916) und der Elsa Klara geborene Voigt. Ledig. Lily Abegg wuchs von 1902 bis zum Tode ihres im Seidenhandel tätigen Vaters in Yokohama (Japan) auf. Besuch des Freien Gymnasiums Zürich und der Universitäten Genf, Hamburg und Heidelberg (Dr. rer. pol.). Hilfsassistentin am Institut für Zeitungswesen in Heidelberg, 1934-1940 Ostasienkorrespondentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) in Tokio, bis 1939 Kriegsberichterstatterin in China. Nach der Rückkehr in die Schweiz (1946) Redaktorin der "Weltwoche", 1950-1954 Berichterstatterin im Mittleren Osten, Pakistan und Indien. 1954-1964 erneut Ostasienkorrespondentin der FAZ in Tokio mit zahlreichen Reisen im ost- und südostasiatischen Raum. 1964 endgültige Rückkehr in die Schweiz, gleichzeitig ständige Beraterin der FAZ für ost- und südostasiatische Fragen. Mit ihrer fast vierzigjährigen Asienerfahrung förderte Lily Abegg als Korrespondentin vor Ort und als Buchautorin das breitere Wissen insbesondere über das zeitgenössische Japan und China.

Quellen und Literatur

  • R.P. Kramers, «Lily Abegg in memoriam», in Asiat. Studien 28, 1974, 81-84
  • NZZ, 1974, Nr. 324
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Variante(n)
Elisabeth Hermine Abegg (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 7.12.1901 ✝︎ 13.7.1974

Zitiervorschlag

Myriam Girgis: "Abegg, Lily", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.03.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044659/2001-03-27/, konsultiert am 06.12.2022.