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Léopold deSaussure

30.5.1866 Genthod, 30.7.1925 Genf, ref., von Genf und Lausanne. Sohn des Henri (->). Bruder des Ferdinand (->). Neffe des Théodore (->). 1918 Marthe Ducimetière, genannt Monod, Tochter des Daniel. S. trat 1882 in die franz. Marine ein und besuchte 1887, vom Dienst beurlaubt, Kurse an der Ecole des langues orientales vivantes. 1888-91 war er an Bord der Aspic im Fernen Osten, 1892 wurde er Schiffsleutnant und 1899 Reserveoffizier. Danach widmete er sich überwiegend dem Stud. der chines. Astronomie. Seine in "T'oung Pao" publizierten, z.T. wegweisenden Artikel erschienen 1930 unter dem Titel "Les origines de l'Astronomie Chinoise". In seiner "Psychologie de la colonisation française dans ses rapports avec les sociétés indigènes" (1899) äusserte er sich kritisch zur Assimilationspolitik in den franz. Kolonien.

Quellen und Literatur

  • Le Globe 65, 1926, 25-39
  • R. de Saussure, «Léopold de S.», in Isis 27, 1937, 286-305
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