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Johann KonradUlrich

Porträt. Lithografie von Johannes Schweicker, nach einer Zeichnung von Hans Jakob Oeri, herausgegeben in Zürich von Joseph Brodtmann, um 1820 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).
Porträt. Lithografie von Johannes Schweicker, nach einer Zeichnung von Hans Jakob Oeri, herausgegeben in Zürich von Joseph Brodtmann, um 1820 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).

8.12.1761 Zürich, 7.1.1828 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Conrad, Standesüberreuters (berittener Staatsbote), und der Verena Heiz. 1797 Cleophea Zeller, Tochter des Heinrich, Seidenfabrikanten. 1782-83 Ausbildung zum Taubstummenlehrer in Paris bei Abbé Charles Michel de l'Epée. 1786-96 Ausbildner eines taubstummen Mädchens in Genf. 1798 Ernennung zum kant. Erziehungsrat durch das helvet. Direktorium, 1799 zum Unterstatthalter. 1800-02 Regierungsstatthalter, 1802 helvet. Distriktrichter, 1803 Stadtrichter, 1804 Präs. des Stadtgerichts und Bezirksrichter. Ab 1814 Zürcher Oberrichter und Grossrat. 1817-27 Präs. der Zürcher Blindenanstalt. U. gilt als der erste professionelle Taubstummenlehrer der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • E. Sutermeister, Quellenbuch zur Gesch. des schweiz. Taubstummenwesens, 1929, v.a. 74-88
  • NZZ, 26.3.1955
  • G. Wyrsch-Ineichen, Ignaz Scherr (1801-1870) und das Normal-, Taubstummen- und Blindenschulwesen seiner Zeit bis 1832, 1986, v.a. 251-255
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 8.12.1761 ✝︎ 7.1.1828