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PaulParin

20.9.1916 Polzela (Slowenien), 18.5.2009 Zürich, konfessionslos, von Linescio. Sohn des Otto W., Landwirts und Gutsbesitzers, und der Renée Jacqueline geb. Baumgarten. 1955 Goldy (Elisabeth Charlotta) Matthèy-Guenet. 1934 Matura in Graz, Medizinstud. in Graz, Zagreb und Zürich, 1943 Dr. med., 1946 Ausbildung in Neurologie und Psychoanalyse in Zürich. 1944-45 Teilnahme an der ersten Chirurg. Mission der Centrale Sanitaire Suisse bei der Jugoslaw. Befreiungsarmee. 1952-90 Psychoanalytiker in Zürich. 1955-71 unternahm P. mit seiner Frau und Fritz Morgenthaler sechs Forschungsreisen nach Westafrika und begründete die deutschsprachige Tradition der marxistisch orientierten Ethnopsychoanalyse. P. erhielt zahlreiche Ehrungen als Psychoanalytiker und Schriftsteller, u.a. 1999 den International Sigmund Freud Award for Psychotherapy of the City of Vienna. 1995 Dr. phil. h.c. der Univ. Klagenfurt.

Quellen und Literatur

  • Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse, Kulturkritik, hg. von J. Reichmayr, 2004, (gesammelte Werke und Kurzbiogr. auf CD-Rom)
  • NZZ, 20.5.2009
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