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KarlKäfer

10.1.1898 St. Gallen, 30.7.1999 Zürich, Österreicher, ab 1916 von St. Gallen. Sohn des Vinzenz, Schreiners, und der Mathilde geb. Kunzmann. 1) 1923 Anna Katharina Nüssle, von Ebnat, 2) 1935 Hermine Schweizer, von Schwellbrunn. Real- und Gewerbeschullehrer in St. Gallen und Zürich, 1941 Dr. oec. publ., 1943 Habilitation an der Univ. Zürich. 1944 ao. Prof., 1946-67 Prof. für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen an der Univ. Zürich. Als bedeutendster Vertreter der schweiz. Betriebswirtschaftslehre hat K. mit über hundert Publikationen - wichtige Entwicklungen visionär aufzeichnend - Theorie und Praxis im In- und auch im Ausland, insbesondere in Japan, nachhaltig beeinflusst. 1952 gründete er die Vereinigung Schweiz. Betriebswirtschafter (sog. Käfer-Klub). Er engagierte sich in zahlreichen Fachkomm., erarbeitete u.a. 1947 einen nach ihm benannten Kontenrahmen sowie ein neues Konzept für das Wirtschaftsgymnasium. 1958 Dr. h.c. der Univ. Mainz.

Quellen und Literatur

  • Beitr. zur Lehre von der Unternehmung, hg. von O. Angehrn, H.P. Künzi, 1968
  • Betriebswirtschaftslehre an der Univ. Zürich, hg. von E. Kilgus, et al., 1978
  • NZZ, 4.8.1999
  • P. Weilenmann, Karl K., 2002
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Lebensdaten ∗︎ 10.1.1898 ✝︎ 30.7.1999