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UlricoVollenweider

15.6.1856 Rio de Janeiro, 11.5.1929 Zürich, reformiert, von Obfelden und ab 1862 von Zürich. Sohn des Johann Ulrich, Kaufmanns, und der Sophie geborene Berri. 1888 Adele Hedwig Gubser, Tochter des Johann Beat. Ulrico Vollenweider betrieb ab ca. 1900 in Zürich die Seidenstofffabrik Vollenweider & Co. Ab 1900 war er Mitglied des Vorstands der Zürcher Handelskammer. Er zählte zu den Gründern des Verbands Schweizerischer Seidenstoff-Fabrikanten, dem er 1905-1928 in leitender Stellung angehörte. Ab 1918 war er Vizepräsident des Vorstands des Zentralverbands schweizerischer Arbeitgeber-Organisationen. In dieser Stellung übte er 1921-1926 die oberste Leitung aus, ohne jedoch das Amt des Präsidenten zu bekleiden. 1913-1916 sass er für den Bürgerverband im Grossen Rat der Stadt Zürich. Für seine Verdienste um die Schweizer Seidenindustrie vor allem während des Ersten Weltkriegs wurde er 1920 zum Ehrenmitglied der Zürcher Seidenindustriegesellschaft ernannt.

Quellen und Literatur

  • NZZ, 14.5. und 30.5.1929
  • Schweiz. Arbeitgeber-Ztg., 18.5.1929
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Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Vollenweider, Ulrico", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.01.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044758/2012-01-10/, konsultiert am 17.04.2024.