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PlacidusAckermann

8.1.1765 Ramiswil, 9.8.1842 Mariastein, katholisch, von Mümliswil-Ramiswil. Sohn des Joseph und der Anna Maria geborene Röteli. Ab 1783 theologische Ausbildung im Benediktinerkloster Beinwil-Mariastein und in Freiburg. 1789 Priesterweihe, danach Grosskellner in Beinwil-Mariastein und Lehrer an der Klosterschule. Ab 1798 Pfarrer und Superior in Beinwil, wo Placidus Ackermann die Aufhebung des Klosters unter französischer Besatzung erlebte. 1804-1841 Abt von Beinwil-Mariastein. In seiner Amtszeit Wiederherstellung des Klosters und Bau der klassizistischen Westfassade der Klosterkirche. Ab 1830 geriet die Klostergemeinschaft unter erhöhten Steuerdruck und verstärkte staatliche Kontrolle (Inventarisation des Klostervermögens 1837).

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 416
  • A.N. Lüber, «Das Kloster Beinwil-Mariastein von 1765-1815», in JbSolG 70, 1997, 105-300
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Kurzinformationen
Variante(n)
Leontius Ackermann (Taufname)
Lebensdaten ≈︎ 8.1.1765 ✝︎ 9.8.1842

Zitiervorschlag

Suzanne Schär Pfister: "Ackermann, Placidus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.10.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044804/2010-10-13/, konsultiert am 06.02.2023.