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Johann AntonDoerig

27.1.1906 Schwende, 23.5.1997 St. Gallen, katholisch, von Appenzell. Sohn des Josef Anton, Bauern und Betreibers einer Molkerei in Bad Pyrmont (Niedersachsen). 1938 Maria Cäcilia Koch, Tochter des Johann Baptist, Gutsbesitzers in Gonten. Besuch des Kollegiums in Schwyz, Philologiestudium an der Lehramtsschule St. Gallen und an der Universität Zürich, Studienaufenthalte in Siena, Paris, London, Madrid und Coimbra, 1934 Promotion in Hispanistik. 1929-1947 Hauptlehrer für Englisch und Deutsch an der Kantonsschule Zug, 1945-1976 Lehrbeauftragter an der ETH Zürich, 1947-1976 Professor für spanische und portugiesische Sprache und Literatur an der Handelshochschule St. Gallen, 1961-1972 Leiter des dort von ihm gegründeten Lateinamerikanischen Instituts. Johann Anton Doerigs Verdienste um die Vermittlung der iberischen Sprachen und Kulturen wurden 1976 von der spanischen Regierung mit der Auszeichnung "Encomienda de la Orden de Isabel la Católica" gewürdigt.

Quellen und Literatur

  • G. Siebenmann, «Prof. Dr. Johann Anton Doerig (1906-1997)», in IGfr. 39, 1998, 266-268
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Kurzinformationen
Variante(n)
Johann Anton Dörig
Lebensdaten ∗︎ 27.1.1906 ✝︎ 23.5.1997

Zitiervorschlag

Achilles Weishaupt: "Doerig, Johann Anton", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.04.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/044992/2005-04-19/, konsultiert am 04.12.2022.