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KarlMiescher

8.1.1892 Neapel, 14.4.1974 Riehen, ref., von Basel. Sohn des Max, Kaufmanns, und der Maria Elise geb. Berner. Bruder des Guido (->), Enkel des Friedrich (->), Neffe von Friedrich (->) und Paul (->). 1921 Clara Nobs, Lehrerin. Chemiestud. an der ETH Zürich und am Institut Pasteur in Paris, Assistent bei Hermann Staudinger, 1918 Promotion. 1918-56 bei der Ciba AG, zunächst als Forschungschemiker, dann als Leiter der pharmazeut.-chem. Laboratorien, als Vizedirektor, Direktor und Mitglied des Direktionskomitees des Konzerns. 1946-49 Mitglied der Eidg. Pharmakopöekommission. 1957-72 Leiter des Labors für Farbenmetrik der Univ. Basel. M. forschte über Steroidhormone, wobei ihm 1948 erstmals die Totalsynthese des Sexualhormons Östron gelang. Später wandte er sich der Farbenlehre und der Erkenntnistheorie zu. 1945 Dr. h.c. der Univ. Basel, 1952 Ehrensenator der Schweiz. Akademie der Medizin. Wissenschaften und Dr. h.c. der Univ. Freiburg i.Br.

Quellen und Literatur

  • A. Valberg, «Karl M. zum 80. Geburtstag», in Die Farbe 20, 1971, 7-12, (mit Werkverz.)
  • National-Ztg., 17.4.1974
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Carlo Miescher
Lebensdaten ∗︎ 8.1.1892 ✝︎ 14.4.1974