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ChristophTamm

13.3.1923 Basel,6.2.2017 Riehen, reformiert, von Basel und ab 1970 von Riehen. Sohn des Walter, Chemikers, und der Anna geborene Socin. Enkel des Adolf Socin. 1953 Lisa Hotz, Tochter des Robert, kaufmännischen Angestellten. Ab 1941 Rechtsstudium an der Universität Basel, ab 1942 Chemiestudium in Genf und Basel, 1948 Promotion. 1949-1952 Postdoctoral Fellow in den USA, 1952-1957 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Tadeusz Reichstein am Institut für organische Chemie der Universität Basel, 1955 Habilitation. 1957-1961 Mitarbeiter in der Forschungsgruppe für chemische Mikrobiologie der Sandoz. Ab 1961 ausserordentlicher, 1966-1993 ordentlicher Professor für organische Chemie an der Universität Basel, 1966-1991 Institutsvorsteher, 1991-1993 Departementsleiter; 1968 Dekan, 1976-1981 Rektor und Prorektor. 1979 Gründer der Seniorenuniversität und 1993-2003 deren Leiter. 1978-1988 Mitglied des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds. 1986-2003 Präsident des Stiftungsrats der Musikakademie Basel. Christoph Tamm erforschte die Struktur, Synthese und Biosynthese chemischer Stoffe, die von Pflanzen, Mikroorganismen und Tieren produziert werden (u.a. Sekundärmetaboliten). Dabei entdeckte er mehrere Stoffe, deren chemische Struktur er aufklärte.

Quellen und Literatur

  • Poggendorff, Hwb. 7a, 621 f. (mit Werkverz.)
  • Chemie an der Univ. Basel, 1993, 53f.
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Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Tamm, Christoph", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.11.2017. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045065/2017-11-27/, konsultiert am 15.06.2024.