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TheophilForchhammer

29.7.1847 Schiers, 1.8.1923 Magdeburg, ref., von St. Antönien. Sohn des Christian Gottlieb, Pfarrers, aus Kiel, und der Elisabeth geb. Schlegel, Aargauerin. Bruder des Emmanuel (->). Ab 1866 Orgelstud. bei Immanuel Faisst in Stuttgart, 1867-86 Organist und Dirigent u.a. in Thalwil, Olten, Wismar (Mecklenburg) und Quedlinburg (Sachsen); Bekanntschaft mit Franz Liszt. Ab 1886 Domorganist in Magdeburg, 1888 königl.-preuss. Musikdirektor, 1905 Professor. F. verfasste zahlreiche musikhist. und liturg. Schriften. Er komponierte seit seiner Jugend um die 2'000 Werke, v.a. für Orgel, Klavier und Chor, die grösstenteils ungedruckt blieben.

Quellen und Literatur

  • Die Musik in Gesch. und Gegenwart 6, 2001, 1450-1452 (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 29.7.1847 ✝︎ 1.8.1923