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GustavPfau-Schellenberg

24.12.1815 Winterthur, 25.6.1881 Egnach, ref., von Winterthur. Sohn des Abraham, Stadtrats und Kirchenpflegers, und der Barbara Susanne Philippine geb. Mayr. Grossneffe des Johann Heinrich Mayr. 1839 Susanna Schellenberg, Tochter des Hans Ulrich. Lehre als Kleinmechaniker in Zürich, Wanderjahre in München, Stuttgart, Jena, Paris und London. 1838-48 Inhaber einer Werkstatt für mechan. und opt. Geräte in Winterthur, Geschäftsaufgabe wegen Augenleidens. P. erwarb das Landgut Gristenbühl in Egnach und beschäftigte sich mit Bienenzucht sowie Obst- und Weinbau. 1863-72 war er Hauptautor der „Schweiz. Obstsorten“, 1873 verfasste er die „Pomologische Terminologie“. P. gründete 1863 den Verein thurg. Bienenwirte und 1864 den Schweiz. Obst- und Weinbauverein, den er bis 1868 präsidierte. 1852-55 sass er im Thurgauer Kantonsrat. P. war der bedeutendste Schweizer Pomologe des 19. Jh.

Quellen und Literatur

  • A. Schläfli, «Jakob Gustav P.-Schellenberg (1815-1881)», in ThBeitr. 132, 1995, 241-246, (mit Bibl.)
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