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EvelineWidmer-Schlumpf

Die Bundespräsidentin (rechts) im Gespräch mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga während der Von-Wattenwyl-Gespräche vom 3. Februar 2012 © KEYSTONE / Lukas Lehmann.
Die Bundespräsidentin (rechts) im Gespräch mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga während der Von-Wattenwyl-Gespräche vom 3. Februar 2012 © KEYSTONE / Lukas Lehmann.

16.3.1956 Chur, ref., von Mönchaltorf und Felsberg. Tochter des Leon Schlumpf. Christoph Widmer, Ingenieur, Sohn des Walter, dipl. Ing. HTL. Primarschule in Felsberg, Gymnasium in Chur, Rechtsstud. in Zürich, 1981 lic. iur., 1983 bzw. 1986 Anwalts- und Notariatspatent, 1990 Dr. iur. 1981-87 Aktuarin ad hoc beim Bündner Kantonsgericht, 1987-98 eigene Anwalts- und Notariatskanzlei. 1989-98 Vizepräs. der SVP Graubünden. 1991-97 Kreispräs. des Kreises Trin. 1994-98 Grossrätin des Kt. Graubünden, 1999-2007 erste Bündner Regierungsrätin (Dep. für Finanzen und Gem.). 2000 Mitglied und ab 2001 Präs. des Vorstands der Konferenz der kant. Finanzdirektoren, ab 2001 Mitglied des Leitenden Ausschusses der Konferenz der Kantonsregierungen. Treibende Kraft bei der Ergreifung des ersten Kantonsreferendums in der Geschichte des Bundesstaats gegen das sog. Steuerpaket des Bundes, welches das Volk am 16.5.2004 verwarf. 2004-07 Mitglied des Bankrats der SNB (ab Mai 2007 Vizepräs.). Am 12.12.2007 anstelle Christoph Blochers in den Bundesrat gewählt; 2008-15 Bundesrätin (zunächst Justiz- und Polizeidep., ab 2010 Finanzdep., 2012 Bundespräsidentin). Ihre gegen den Willen ihrer Partei erfolgte Wahl bzw. deren Annahme führte zum Ausschluss der Bündner Sektion aus der SVP-Bundespartei und zur Gründung der Bürgerl.-Demokrat. Partei (BDP) in Graubünden und anderen Kantonen.

Quellen und Literatur

  • A. Hämmerle, Die Abwahl, 2011
  • E. Girsberger, E. Widmer-Schlumpf, 2012
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Kurzinformationen
Variante(n)
Eveline Schlumpf (Taufname)
Eveline Widmer (Ehename)
Lebensdaten ∗︎ 16.3.1956