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HansPopp

4.3.1930 Steinach, 4.10.2020, katholisch, von Steinach. Sohn des Johann Popp, Landwirts. 1) Marie Claire Lanthmann; 2) Susanne Furrer. Hans Popp genoss eine Ausbildung zum Landwirt und absolvierte nach einer Weiterbildung am Institut Minerva in Zürich (1951-1953) ein Agronomiestudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich (1953-1957). Direkt anschliessend folgte 1957-1961 ein Nationalökonomiestudium an der Hochschule St. Gallen (HSG) und der University of Chicago, wo er 1962 promovierte. 1962-1995 war Popp in der Abteilung Landwirtschaft des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (ab 1979 Bundesamt für Landwirtschaft) tätig, zunächst als Chef der Abteilung Landwirtschaftspolitik und internationale Agrarfragen, dann ab 1970 als Vizedirektor und ab 1987 als stellvertretender Direktor. Daneben lehrte er an der HSG (1971-1991) und der Universität Zürich (1969-1990), wo er sich 1985 auch habilitierte, sowie an der ETH Zürich (1975-1995). Popp präsidierte 1977-1987 die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) des Kantons Bern. Er prägte den Wandel in der schweizerischen Agrarpolitik, unter anderem 1987-1990 als Präsident der Arbeitsgruppe zur Einführung von Direktzahlungen. Auf internationaler Ebene erwarb sich Hans Popp einen Namen als Experte für Agrarfragen.

Quellen und Literatur

  • Rütsche, Norbert: «Hans Popp nach 33 Jahren im Bundesamt für Landwirtschaft», in: St. Galler Bauer, 82, 1995/21, S. 5-9.
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Zitiervorschlag

Wolfgang Göldi: "Popp, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.10.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045408/2021-10-25/, konsultiert am 28.05.2022.