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JulesFavre-Bulle

6.11.1882 Le Locle, 22.1.1959 Genf, ref., von Les Ponts-de-Martel. Sohn des Albert und der Marie geb. Sieber. 1918 Jeanne-Juliette Rojoux. Stud. der Naturwissenschaften in Neuenburg, Dr. geol. an der Univ. Genf. 1907-52 Assistent, später Konservator für Geologie und Paläontologie am Naturhist. Museum von Genf. 1913 publizierte F. mit Etienne Joukowsky eine bemerkenswerte geologisch-paläontolog. Monografie über den Salève. In der Folge befasste er sich mit seinen bevorzugten Themen Malakologie und v.a. Mykologie. Mit Forschungen auf diesen Gebieten erlangte er internat. Ansehen. 1927 erschien seine bedeutende Studie "Les mollusques post-glaciaires et actuels du Bassin de Genève". F. veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Pilzen und entdeckte mehrere neue Arten. Dr. h.c. der Univ. Neuenburg, Desmazières-Preis der Akad. der Wissenschaften von Paris, Preis der Stadt Genf.

Quellen und Literatur

  • E. Lanterno, Verh. SNG, 1959, 394-401, (mit Werkverz.)
  • O. Monthoux, «Les notes manuscrites du mycologue Jules Favre», in Musées de Genève 135, 1973, 17-22
  • I. Brunner, E. Horak, «Mycoecological analysis of Alnus associated macrofungi in the region of the Swiss National Park as recorded by J. Favre (1960)», in Mycologia Helvetica 4, 1990, 111-139
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