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RubenSutter

4.10.1916 Sculms (Gemeinde Safiental), 15.6.1985 Bédarieux (Languedoc-Roussillon), ref., von Versam. Sohn des Christian, Landwirts, und der Margaretha geb. Weibel. Ledig. Gesamtschule in Sculms, danach Bauer. Autodidakt. Studien in Botanik. S. wurde wegen seiner profunden Kenntnisse von Josias Braun-Blanquet 1954 als wissenschaftl. Mitarbeiter nach Montpellier in die Station internationale de géobotanique méditerranéenne et alpine geholt. 1971-82 war er als wissenschaftl. Mitarbeiter bei Max Welten am geobotan. Institut der Univ. Bern beschäftigt, v.a. mit der Herausgabe des über 2500 Karten beinhaltenden "Verbreitungsatlasses der Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz" (1982). Er wirkte als Herausgeber bei zahlreichen weiteren Publikationen zur Flora (u.a. zur alpinen) mit. Das Habichtskraut Hieracium Sutteri wurde nach ihm benannt. 1975 Dr. h.c. der Univ. Bern, 1985 Anerkennungspreis des Kt. Graubünden.

Quellen und Literatur

  • Botanica Helvetica 96, 1986, 1-6, (mit Werkverz.)
  • Mitt. der Naturforschenden Ges. in Bern, 42, 1985, 228f.; 43, 1986, 204-208.
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Lebensdaten ∗︎ 4.10.1916 ✝︎ 15.6.1985

Zitiervorschlag

Adolf Collenberg: "Sutter, Ruben", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.03.2017. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045454/2017-03-13/, konsultiert am 30.09.2022.