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PaulAellen

13.5.1896 Basel, 19.8.1973 Heiligenschwendi, reformiert, von Basel. Sohn des Constant Eugen, Lehrers, und der Anna geborene Bleuler. Suzanne Meisel. 1915 Matura, 1917 Primarlehrer. 1922-1927 Lehrer an der privaten Pestalozzischule in Schaffhausen, 1928-1959 im Schuldienst (Hilfsklassen) in Basel. Sein Interesse galt der Botanik, insbesondere der Adventivflora sowie der Systematik der Familie Chenopodiaceae und Amaranthaceae, 1934 mit dem Gattungsnamen Aellenia geehrt. Bearbeiter dieser Familie für die Flora unter anderem der UdSSR, der Türkei, Iraks und Irans. Ab 1916 über 100 weitere Publikationen. 1952 Mitgründer der Basler Botanischen Gesellschaft und der Zeitschrift "Bauhinia". Errichtete 1961 die Stiftung Herbarium Paul Aellen. Aellens Pflanzensammlungen befinden sich seit 1974 in Genf.

Quellen und Literatur

  • H. Hürlimann, «Zur Erinnerung an Paul Aellen», in Bauhinia 5, 1974, 103 f.
  • H.M. Burdet, «Paul Aellen – Sa vie, ses collections et ses travaux», in Candollea 32, 1977, 223-232 (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.5.1896 ✝︎ 19.8.1973

Zitiervorschlag

Heinrich Zoller: "Aellen, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.03.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045479/2001-03-08/, konsultiert am 22.04.2024.