de fr it

OttoWüst

26.5.1926 Sursee, 19.8.2002 Sursee, kath., von Sursee. Sohn des Josef, Schreinermeisters, und der Anna geb. Steiger. Kantonsschule Luzern, 1947 Matura, 1947-56 Stud. der Philosophie und Theologie an der Gregoriana in Rom, 1953 Priesterweihe in Rom, 1956 Dr. theol. mit einer Arbeit über die Entwicklung der Lehre von der stellvertretenden göttl. Rechtsgewalt des Papstes. 1956 Vikar an der Marienkirche Bern, 1960 Generalsekr. des Schweiz. Katholischen Volksvereins, 1966 Regens des Pastoralkurses in Solothurn, 1969 als Bischofsvikar Leiter des Pastoralamts. Einsatz für das Fastenopfer und die kirchl. Präsenz am Radio und Fernsehen. 1975 Weihbischof (Titularbf. von Tubia), 1982-93 Bf. von Basel. In der Linie seines Vorgängers Anton Hänggi vermittelte W. zwischen röm. Vorgaben und gesellschaftspolit. Veränderungen in der Schweiz. Nachdem die Euphorie nach dem 2. Vatikanum verflogen war, forderten ihn innerkirchl. Polarisierungen als Brückenbauer.

Quellen und Literatur

  • J. Stübi, «Otto W. (1982-1993)», in Die Bf. von Basel: 1794-1995, hg. von U. Fink et al., 1996, 337-376 (mit Bibl.)
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.5.1926 ✝︎ 19.8.2002