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AugustAckermann

2.6.1883 Wolfwil, 18.2.1968 Freiburg, katholisch, von Wolfwil. Sohn des Urs Jakob, Hafners, und der Karolina geborene Kissling. 1904 Theologiestudium in Innsbruck, 1907 Weihekurs in Solothurn, 1908 Priester. Vikar in Grenchen, 1909 Pfarrer in Welschenrohr, 1912 Vikar in Jaun, 1913 in Basel, 1920 Pfarrer in Obergösgen, 1926 in Sissach, 1931 Katechet in St. Iddazell (Kloster Fischingen). 1934-1935 Studienaufenthalt in Rom. Ab 1939 in Freiburg, dort ab 1940 im Salesianum wohnhaft. Der christlichsozial und jungklerikal eingestellte August Ackermann löste durch seine integralistische Art der Seelsorge und seine diesbezüglichen politischen Äusserungen wiederholt publizitätsträchtige Konflikte aus: 1912 Abberufung als Pfarrer von Welschenrohr durch den Solothurner Kantonsrat, 1926 Volksabwahl in Obergösgen, 1931 Entlassung aus Sissach. Danach verfasste er als publizistischer Vielschreiber zahlreiche religiöse Kleinschriften.

Quellen und Literatur

  • KUBF, Nachlass
  • U. Fink, Kulturkampf in Welschenrohr 1909-1912, 1991
  • SolGesch. 4/I
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 2.6.1883 ✝︎ 18.2.1968

Zitiervorschlag

Urban Fink: "Ackermann, August", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.04.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045515/2001-04-13/, konsultiert am 23.04.2024.