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Hanns AntonBrütsch

11.10.1916 Basel, 9.11.1997 Zug, kath., von Basel. Sohn des Ferdinand, Architekten. Marlies Giger, Tochter des Arthur, Fabrikdirektors. 1934-37 Gymnasium, Hochbauzeichnerlehre, Kurse an der Kunstgewerbeschule und an der Univ. Basel sowie 1939-41 an der ETH Zürich. 1937-45 Architekt in Basel und Lausanne, 1945-58 Partnerschaft mit Alois Stadler, 1969-84 mit Edwin Bernet in Zug. Als Neuerer im schweiz. kath. Kirchenbau setzte B. mit seiner räuml. Betonung der Gemeinschaft von Priester und Volk avantgardist. Ideen um, die erst später im 2. Vatikan. Konzil offizielle Lehre wurden, z.B. mit der Pfarrkirche Oberwil bei Zug 1953-56 oder mit der Pfarrkirche Suhr 1959-61. Seine radikalen Pläne zur Belebung der Zuger Altstadt, zur Gestaltung von deren Neustadt und zur Verbindung beider Teile erregte grosses Aufsehen. Manches wurde gebaut (Haus Seepark 1953-55, unter Denkmalschutz 1997), anderes blieb Vision oder ungeliebter Torso (Haus Zentrum in der äussern Altstadt 1959-60).

Quellen und Literatur

  • Architektenlex., 102
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Lebensdaten ∗︎ 11.10.1916 ✝︎ 9.11.1997