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Louis HenriMaillard

20.2.1838 Vevey, 6.4.1923 Vevey, ref., von Chesalles-sur-Oron. Sohn des Jean-Louis, Unternehmers, und der Susanne geb. Muri. Anna-Louise Felix, Tochter des Paul-Etienne, Berufsmilitärs. Praktikum in Vevey, Architekturstud. in Karlsruhe und an der Ecole des Beaux-Arts in Paris bei Charles Questel. Ab 1865 eigenes Architekturbüro in Vevey. M.s Bauten widerspiegeln die tourist. Entwicklung der Region. Er konstruierte 1873 das Hotel Roth in Clarens, 1888 bzw. 1893 die Grandhotels in Territet und Caux, 1896 das Righi Vaudois in Glion und 1896 das Hotel Château-Bellevue in Siders. Mit dem Pariser Architekten Emile Hochereau gestaltete M. 1874-79 die Dubochet-Villen in Clarens sowie 1887 bzw. 1906 die anglikan. Kapellen in Glion und Caux sowie die anglikan. Kapellen in Siders und Chandolin. Mit Robert Convert baute er 1897 das Gymnasium in Montreux und das Musée Jenisch in Vevey.

Quellen und Literatur

  • Bull. technique de la Suisse romande 49, 1923, 206
  • Architektenlex., 354
  • INSA 7; 9
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.2.1838 ✝︎ 6.4.1923

Zitiervorschlag

Lüthi, Dave: "Maillard, Louis Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.12.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045845/2010-12-02/, konsultiert am 26.11.2020.