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ArnoldGeiser

27.2.1844 Biel, 24.12.1909 Zürich, ref., von Langenthal, ab 1883 von Zürich. Sohn der Elise G. Ledig. G. besuchte in Morges das Progymnasium und studierte am Eidg. Polytechnikum in Zürich Architektur bei Gottfried Semper. Anschliessend trat er als Bauführer in das Hochbauamt der Stadt Zürich ein, wurde 1870 Baupolizeichef und 1875 Stadtbaumeister. G. übte die baupolizeil. Aufsicht aus und arbeitete an den Vorstudien zu den Quaibauten, zur Neugestaltung des Kratzquartiers, zu Opernhaus, Kunsthaus und Tonhalle mit. Als Vertreter des Historismus entwarf er eine grosse Anzahl städt. Neubauten, z.B. den Friedhof Sihlfeld mit dem ersten Krematorium (1887-89), die Frauenbadeanstalt (1892-93) und das Schulhaus Bühl (1898-1901). G. war Mitglied des Zentralkomitees für die Schweiz. Landesausstellung (1883), Preisrichter bei Architekturwettbewerben sowie Stifter des Geiser-Brunnens in Zürich und der Geiser-Stiftung des Schweiz. Ingenieur- und Architekten-Vereins (SIA).

Quellen und Literatur

  • Architektenlex., 209, (mit unkorrekter Angabe zum Geburtsort)
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Lebensdaten ∗︎ 27.2.1844 ✝︎ 24.12.1909