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SamuelGuyer

31.5.1879 Marseille, 26.8.1950 Bern, ref., von Uster. Sohn des Johannes, Pfarrers, und der Emma Eugenie Rieter. Hanna Bäschlin. Besuch des Gymnasiums in Basel, Stud. der Theologie in Basel, Berlin und Zürich, Stud. der Kunstgeschichte bei Johann Rudolf Rahn in Zürich, 1906 Promotion. G. beschäftigte sich v.a. mit der frühchristl. Architektur Kleinasiens und Nordmesopotamiens. Reisen nach Kilikien und Lykaonien im Vorderen Orient (1906), nach Korykos sowie Meriamlik (1907) und Ausgrabungen in Samarra (1910/11) folgten zahlreiche Publikationen über die Forschungsergebnisse. Ausserdem legte G. Monografien über die Kunstdenkmäler Venedigs, der Toskana und Roms vor und war für die Aufnahme schweiz. Kunstdenkmäler tätig. Ab 1930 befasste er sich mit dem Verhältnis zwischen der spätantiken Architektur Innerkleinasiens und dem abendländ. Mittelalter.

Quellen und Literatur

  • Grundlagen ma. abendländ. Baukunst, 1950
  • NDB 7, 359
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 31.5.1879 ✝︎ 26.8.1950

Zitiervorschlag

Weibel, Andrea: "Guyer, Samuel", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.01.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045920/2011-01-05/, konsultiert am 10.04.2021.