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EdithGeheeb-Cassirer

5.8.1885 Berlin, 29.4.1982 Hasliberg, ref., Deutsche. Tochter des Max Cassirer, Holzhändlers und Exporteurs, und der Hedwig geb. Freund. Cousine des Philosophen Ernst Cassirer. 1909 Paul Geheeb (->). G. entstammte einer vermögenden, assimilierten jüd. Familie. Nach dem Besuch einer höheren Töchterschule betätigte sie sich in sog. Mädchen- und Frauengruppen für soziale Arbeit und in Berliner Kinderhorten. Auf die Landerziehungsheime aufmerksam geworden, absolvierte sie 1908 ein Praktikum an der Freien Schulgemeinde in Wickersdorf, wo sie Paul G. kennenlernte. Finanziell unterstützt von ihrem Vater gründete G. mit ihrem Gatten 1910 die Odenwaldschule in Ober-Hambach (Hessen) und half beim Aufbau des Internats mit. 1934 emigrierten G. und ihr Mann in die Schweiz. Nach versch. Umzügen eröffneten sie 1946 die Ecole d'Humanité in Hasliberg. An der Ausgestaltung deren pädagog. Profils wirkte G. massgeblich mit.

Quellen und Literatur

  • Ecole d'Humanité, Briefwechsel zwischen Edith und Paul Geheeb
  • M. Näf, Paul Geheeb, 1998
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Kurzinformationen
Variante(n)
Edith Cassirer (Taufname)
Edith Geheeb (Ehename)
Lebensdaten ∗︎ 5.8.1885 ✝︎ 29.4.1982

Zitiervorschlag

Grunder, Hans-Ulrich: "Geheeb-Cassirer, Edith", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.08.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045921/2005-08-17/, konsultiert am 27.11.2020.