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Johann HeinrichHottinger

5.12.1681 Zürich, 7.4.1750 Heidelberg, ref., von Zürich. Sohn des Heinrich (->). Enkel des Johann Heinrich (->), Neffe des Johann Jakob (->), des Johann Konrad (->) und des Salomon (->) sowie Cousin des David (->) und des Johann Heinrich (->). 1) 1705 Adelheid Ursula Pauli, 2) 1736 Anna Felicitas Pettenkofer. Theol. und hebraist. Studien in Zürich, Genf, Marburg, Amsterdam und Leiden. 1704 ao., 1705 o. Prof. für jüd. Altertümer in Marburg, 1710 für Theologie. Das Auftreten spiritualist.-pietist. Gruppen in Hessen, von denen sich H. nicht entschieden distanzierte, bewirkte 1717 nach jahrelangen inneruniversitären Auseinandersetzungen seine Entlassung. 1717-21 Prediger in Frankenthal (Pfalz), 1721 bis zu seinem Tod Prof. der Theologie in Heidelberg. Nebst theol. Schriften verfasste H. 1717 anonym eine "Historia facti" über die Umstände seiner Entlassung in Marburg.

Quellen und Literatur

  • NDB 9, 657 f.
  • Livre du Recteur 4, 88 f.
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