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GeorgReinhart

10.1.1877 Winterthur, 29.7.1955 Winterthur, konfessionslos, von Winterthur. Sohn des Theodor (->). Bruder von Hans (->), Oskar (->) und Werner (->). 1904 Olga Schwarzenbach, Tochter des Robert Schwarzenbach. Schwager des Alfred Schwarzenbach. Ab 1896 kaufmänn. Ausbildung bei der Handelsfirma Gebrüder Volkart mit Aufenthalten in England und längeren Reisen in die USA, nach Indien und in den Fernen Osten. 1904-52 Geschäftsteilhaber. Kunstsammler. 1907-39 Vizepräs. des Kunstvereins Winterthur, 1933-50 Präs. des Galerievereins. R. förderte Kulturschaffende wie Hermann Hubacher, Frans Masereel, Niklaus Stoecklin, Karl Geiser, Giovanni Mardersteig und Hermann Hesse. Er regte die Ausstellung Ernst Ludwig Kirchners von 1924 im Kunstmuseum Winterthur an. Rainer Maria Rilke kommentierte R.s Kohlezeichnungen. Neben Werken befreundeter Künstler sammelte R. franz. Malerei und ostastiat. Kunst. Teile von R.s Sammlung befinden sich in den Kunstmuseen von Winterthur und Basel sowie im Museum Rietberg in Zürich.

Quellen und Literatur

  • Aus meinem Leben, 1931
  • Winterthurer Bibliotheken, Sonderslg.
  • R.M. Rilke, Briefwechsel mit den Brüdern R., 1919-1926, hg. von R. Luck, 1988
  • Das ungewohnte Neue: Briefwechsel Ernst Ludwig Kirchner und Georg R., hg. von H. Joelson, 2002
  • Die Slg. Georg R., Ausstellungskat. Winterthur, 1998
  • H. Joelson-Strohbach, «Georg R.s Freundschaft mit Hermann Hesse», in "Im Dienste der gemeinsamen Sache", hg. von R. Bucher, W. Schopf, 2006
Weblinks
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 10.1.1877 ✝︎ 29.7.1955

Zitiervorschlag

Joelson-Strohbach, Harry: "Reinhart, Georg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.12.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046003/2011-12-23/, konsultiert am 24.11.2020.