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Rudolf FriedrichKurz

8.1.1818 Bern, 16.10.1871 Bern, ref., von Langnau im Emmental. Sohn des Johannes, Kaufmanns, aus dem schwäb. Reutlingen eingewandert und 1806 in Langnau eingebürgert, und der Maria geb. Stooss. Bruder des Ludwig Friedrich (->) und Halbbruder des Christoph Albert (->). 1850 Witthae, Tochter des Kirutsche, Gruppenoberhaupts der lowa (kurze Ehe). Gymnasium in Bern, Zeichenunterricht bei Joseph Volmar. 1838 Übersiedlung nach Paris, Begegnung mit Alexander von Humboldt und Karl Bodmer, 1842 Rückkehr nach Bern, Zeichenlehrer am Institut Fellenberg in Hofwil. 1846 Auswanderung nach Amerika, Aufenthalt in New Orleans und Saint Louis, Reise entlang des Missouri. 1852 Rückkehr nach Bern, Zeichenlehrer am Gymnasium, Direktor der 1871 aufgrund seiner Initiative gegr. Kunstschule. K. verfasste zahlreiche Skizzen, Gemälde, Texte sowie ein Wörterbuch über indian. Dialekte. Sein mehrfach aufgelegtes Werk gehört zu den zuverlässigsten ethnograf. Dokumenten über das Leben der Indianer im 19. Jh.

Quellen und Literatur

  • On the Upper Missouri, hg. von C. Kelly, 2005
  • E.J. Kläy, H. Läng, Das romant. Leben der Indianer malerisch darzustellen ...: Leben und Werk von Rudolf Friedrich K., 1984
  • I Like America: Fiktionen des Wilden Westens, Ausstellungskat. Frankfurt am Main, 2006
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Lebensdaten ∗︎ 8.1.1818 ✝︎ 16.10.1871