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HermannKesser

4.8.1880 (eigentlich Hermann Kaeser) München, 4.4.1952 (nicht 5.4.) Basel, Deutscher, ab 1934 von Zürich. Sohn des Peter Kaeser, Kunsthändlers und Verlegers, und der Karolina geb. Ruff. 1) 1905 Emma Wilhelmine Straub, 2) 1936 Marlene Martha Mathilde Stettiner. Stud. der Kunstgeschichte und Psychologie in Zürich, 1903 Promotion. Dozent für Musikgeschichte am Konservatorium Zürich. Ab 1913 freier Schriftsteller und Journalist in Zürich, Rom, Berlin und Wiesbaden. 1931 Gastdozent an der Sorbonne in Paris. 1933 Emigration in die Schweiz. Ab 1939 Delegierter des Schweizer Pen-Clubs in den USA. 1945 Rückkehr nach Basel. K. schrieb zunächst expressionist. Erzählungen ("Lukas Langkofler" 1912, "Die Peitsche" 1918), später zeigte sich in seinen Texten sein soziales Engagement ("Strassenmann" 1926).

Quellen und Literatur

  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 8, 1104-05
  • P. Raabe, Die Autoren und Bücher des literar. Expressionismus, 1985 (21992), 265-268
  • Killy, Literaturlex. 6, 306 f.
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Lebensdaten ∗︎ 4.8.1880 ✝︎ 4.4.1952