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Friedrich WilhelmHartmann

23.12.1809 Dillingen an der Donau (Bayern), 10.7.1874 St. Gallen, kath., 1856 Ehrenbürger von Rorschach. Sohn des Bernhard. 1841 Mina Scheitlin. 1829-31 Ausbildung in Neuötting (Bayern) und München, dann Ingenieur bei der Bauinspektion Kempten im Allgäu. 1836-53 Strassen- und Wasserbauinspektor des Kt. St. Gallen. 1853-56 leitete H. den Bahnbau Winterthur-St. Gallen-Rorschach, 1857-61 die Basler Stadtplanung und -erweiterung, 1862-74 sein Hauptwerk, die Rheinkorrektion, für die er ab seinem Fussacher Durchstichsprojekt (1838, Bau 1896-1900) beharrlich kämpfte. Hohe Bildung, Arbeitskraft und Sachverstand befähigten H. zu ausgedehnter Expertentätigkeit. Sein Gesamtwerk gehört zu den Hauptgrundlagen des wirtschaftl. Aufstiegs der Ostschweiz im 19. Jh.

Quellen und Literatur

  • StASG, Nachlass, Gutachten-Slg.
  • Der Freisinnige, 19.7.1874
  • SGGesch. 5, 122 f.; 6, 135-141
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