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Karl ChristianMeyer

28.9.1898 Schaffhausen, 19.12.1986 Schaffhausen, ref., später konfessionslos, von Merishausen. Sohn des Christian, Zollaufsehers. 1926 Gertrud Erne, Tochter des Heinrich Hermann, aus Heiligenberg (Baden, D), Reichsbahnbeamten. Reallehrer in Schaffhausen, später Aufbau einer mechan. Werkstatt. Feldweibel, Präs. des Unteroffiziersvereins, FDP-Mitglied. 1932-43 führendes Mitglied der frontist. Erneuerungsbewegung (Neue Front, Nationale Front, Nationale Gemeinschaft). 1941 vom Bundesrat mit einem Redeverbot belegt. 1942 aus polit. Gründen aus dem Militär, 1943 aus dem Schuldienst entlassen. Danach Koordinator für die schweiz. Erneuerungsbewegung und Tätigkeit für dt. Spionageorganisationen. 1947 vom Bundesstrafgericht wegen Angriffs auf die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft sowie wegen polit. und militär. Nachrichtendienstes zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt (1952 vorzeitig entlassen).

Quellen und Literatur

  • M. Wipf, Frontismus in einer Grenzstadt, Ms., 1998, 14-20, (StadtA Schaffhausen)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 28.9.1898 ✝︎ 19.12.1986

Zitiervorschlag

Wipf, Matthias: "Meyer, Karl Christian", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.10.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046065/2007-10-08/, konsultiert am 23.11.2020.