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CölestinMüller

28.12.1772 (Jakob Josef) Schmerikon, 26.3.1846 Einsiedeln, kath., von Schmerikon. Sohn des Jakob Josef, Schiffsbauers, und der Maria Anna geb. Scherzinger. Klosterschule Einsiedeln, 1790 Profess, 1796 Priesterweihe. 1803 Unterpfarrer in Einsiedeln, 1804-11 Leiter der Stiftsschule, 1811-15 Pfarrer in Einsiedeln, ab Ende 1815 Statthalter auf Sonnenberg (Gem. Stettfurt), 1825-46 Abt von Einsiedeln. In einem politisch schwierigen Umfeld kämpfte M. um die Existenz des Klosters und seine Besitzungen. Die Schwyzer Kantonstrennung, die Besteuerungsfrage sowie der Einsiedler Allmeindhandel forderten M. genauso wie die Wiedererwerbung St. Gerolds 1839. Er widmete sich zudem der Reorganisation der von Einsiedeln betreuten Pfarreien, der Förderung des Schulwesens sowie der Wallfahrt und Glaubensverbreitung (Volksmission 1840). Unter seiner Ägide wurde die Klosterkirche ab 1839 restauriert. 1826 wirkte er als Visitator der Schweiz. Benediktinerkongregation.

Quellen und Literatur

  • R. Henggeler, Professbuch der Fürstl. Benediktinerabtei U. L. Frau zu Einsiedeln, 1934, 184-201
  • HS III/I, 586 f.
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Lebensdaten ∗︎ 28.12.1772 ✝︎ 26.3.1846