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Centrale Sanitaire Suisse (CSS)

Die C. wurde 1937 in Zürich als Sektion der Centrale Sanitaire Internationale gegründet, um die republikan. Kräfte im Span. Bürgerkrieg medizinisch zu versorgen. Erster Präs. der privaten, politisch links stehenden Hilfsorganisation war Hans von Fischer. 1944-45 unternahm die C. vier Ärztemissionen zur Unterstützung der Partisanen in Jugoslawien. Nach dem 2. Weltkrieg half sie den Opfern des Nationalsozialismus. Im Kalten Krieg erfuhr die Tätigkeit der C., die der Partei der Arbeit nahe stand, einen Unterbruch. In einer zweiten Periode nach 1965 konzentrierte sie sich auf die Vietnamhilfe. Seit den 1980er Jahren unterstützt sie mit medizin. Fachpersonal, Medikamenten und Infrastruktur v.a. Befreiungsbewegungen in Mittelamerika und Basisorganisationen in der Entwicklungsländer (u.a. Guatemala, El Salvador, Palästina, Kuba). 1978 wurden drei Regionalsektionen der dt., franz. und ital. Schweiz gegründet, die organisatorisch und finanziell autonom sind. Im Dez. 2002 verstärkte die CSS ihre Zusammenarbeit mit dem dt. Hilfswerk medico international und die Deutschschweizer Sektion heisst seither medico international schweiz.

Quellen und Literatur

  • 50 Jahre CSS, 1987
  • Bull. CSS 108, 1997