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Henri deSaussure

27.11.1829 Genf, 20.2.1905 Genf, ref., von Genf. Sohn des Alphonse, Gemeindepräs. von Genthod, und der Fanny geb. Crud. Bruder des Théodore (->). Neffe von Nicolas Théodore (->), Albertine Necker und Jacques Necker (1757-1825). Enkel von Horace Bénédict (->) und Benjamin Crud. 1856 Louise Elisabeth de Pourtalès, Tochter des Alexandre Joseph. Nach dem Besuch des Instituts Fellenberg in Hofwil studierte S. an der Akad. Genf (u.a. bei François-Jules Pictet), wo er 1850 mit einem Diplom abschloss. Es folgte 1852 das Lizenziat an der Sorbonne in Paris, 1854 die Promotion an der Univ. Giessen. 1854-56 unternahm er eine Forschungsreise auf die Antillen, nach Mexiko und in die USA, von der er bedeutende Sammlungen von Insekten, Tausendfüssern, Schalentieren, Vögeln und Säugetieren nach Genf brachte. 1858 gründete er die Geogr. Gesellschaft Genf mit, die er 1888-89 präsidierte, sass während Jahren in der leitenden Komm. des Naturhist. Museums Genf, dem er seine Sammlung vermachte, und gehörte der Société de physique et d'histoire naturelle de Genève, der Komm. der Öffentl. Bibliothek sowie dem landwirtschaftl. Ausschuss der Société des Arts an. Ferner zählte er 1865 zu den Mitgründern der Genfer SAC-Sektion, deren Präsident er 1874-75 war. S. verfasste zahlreiche Schriften und galt als Spezialist für Haut- und Geradflügler (Hymenopteren und Orthopteren). 1866 Kreuz und Offizier der Ehrenlegion, 1872 Ehrenmitglied der Entomolog. Gesellschaft von London, 1902 Ehrendoktor der Univ. Genf.

Quellen und Literatur

  • Voyage aux Antilles et au Mexique, 1854-1856, hg. von L. de Roguin, C. Weber, 1993
  • Le Globe 44, 1905, 143-157
  • Verh. SNG. 88, 1905, 84-90, (mit Werkverz.)
  • Livre du Recteur 5, 478 f.
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