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ErnstSchmidheiny

16.7.1902 Heerbrugg (Gemeinde Balgach), 2.3.1985 Céligny, reformiert, von Balgach und ab 1955 von Céligny. Sohn des Ernst (->), Neffe des Jakob (->). 1) 1925 Anna Maria Gygi, Tochter des Adolf Louis Gygi, 2) 1936 Lucie Meyer, Tochter des Johann Eduard Emil. Handelsschule Neuenburg. Praktika und ab 1924 technischer Direktor in der Zementfabrik Holderbank. Ab 1930 Delegierter der Holderbank Financière Glarus AG (1955-1974 Verwaltungsratspräsident). 1932-1942 stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Eternit Deutschland. Nach dem Unfalltod seines Vaters Rettung des überschuldeten Familienerbes mit seinem Bruder Max (->). Ab 1935 Präsident der Eternit AG in Niederurnen und Delegierter der Zementfabrik Holderbank, ab 1947 zusätzlich Präsident der Letztgenannten und 1958-1965 deren Verwaltungsratspräsident. 1940 Umzug nach Céligny zur Wahrung der Firmeninteressen gegenüber den Alliierten nach einer allfälligen Spaltung der Schweiz entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze. Ausbau der Holderbank zu einem weltweit tätigen Unternehmen (Afrika, USA, Lateinamerika). Ab 1942 Verwaltungsrat der Schweizerischen Bankgesellschaft (1966-1974 Vizepräsident), 1947-1974 Verwaltungsrat der Swissair (1953-1968 im Ausschuss). 1968 Dr. h.c. der Universität Genf.

Quellen und Literatur

  • H.O. Staub, Von Schmidheiny zu Schmidheiny, 1994, 98-121
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 16.7.1902 ✝︎ 2.3.1985

Zitiervorschlag

Peter Müller: "Schmidheiny, Ernst", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.08.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046160/2011-08-17/, konsultiert am 27.02.2024.