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Heinrich vonRamstein

vor 1230, 22.7.1318 St. Gallen. R. entstammte dem freiherrl. Geschlecht aus dem Schwarzwald. Er trat unter seinem Verwandten Abt Berchtold von Falkenstein ins Kloster St. Gallen ein, wo er 1270 als Konventuale, 1284-85 als Aussenpropst für den Breisgau und 1278-1301 als Pförtner wirkte. 1275 wird R. als Parteigänger von Gegenabt Rumo von R. genannt; die genaue Verwandtschaft mit diesem lässt sich nicht belegen. 1287 klagte er mit zwei anderen Mönchen bei Kg. Rudolf I. gegen Abt Wilhelm von Montfort. 1301 wurde R. in einer umstrittenen Wahl zum Abt des Klosters St. Gallen gewählt und konnte nach längerem Zwist auch seinen Gegner, den Kämmerer Ulrich von Trauchburg, mit Einkünften abfinden. Eine ererbte Schuldenlast zwang ihn zur Veräusserung von Klostergut und zu rigorosen Steuererhebungen. Nach dem Stadt- und Klosterbrand 1314 bemühte sich R. um den Wiederaufbau des Klosters.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1308 f.
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ vor 1230 ✝︎ 22.7.1318