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HeinrichWeiss

22.6.1920 Zürich, 9.1.2020 Seewen, reformiert, von Birmensdorf und Basel, 1991 Ehrenbürger von Seewen. Sohn des Jakob Albert Weiss und der Anna Marie geborene Schiegg. 1) 1946 Bertha Marie Stauffacher, Tochter des Emil Heinrich Stauffacher, Druckereibesitzers, 2) 1996 Johanna Maria Katharina Dreher, Tochter des Rudolf Dreher, 3) Hannemi Winkler. 1935-1939 Mechanikerlehre bei der Maschinenfabrik Asper in Küsnacht (ZH), danach Tätigkeit bei der Maschinenfabrik Escher, Wyss & Cie. in Zürich. 1942-1946 Maschinenbaustudium am Abendtechnikum Zürich, 1946-1950 Studium der Betriebswirtschaft an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 1950 Übernahme der Druckerei seiner Schwiegereltern in Basel, 1951-1953 Druckerlehre. Heinrich Weiss entwickelte die ersten Aufstossmaschinen für Druckbögen sowie eine Frühform des Strichcodes. Dank diesen Innovationen avancierte seine Firma zum führenden Verpackungshersteller. Lebenslang betätigte er sich als Sammler von Uhren, Spieldosen und Musikinstrumenten. 1979 eröffnete er ein Museum für Musikautomaten in Seewen, das er 1990 der Eidgenossenschaft schenkte. 1976 Ehrendoktor der Universität Basel, 1978 Anerkennungspreis des Kantons Solothurn.

Quellen und Literatur

  • Weiss-Stauffacher, Heinrich; Bruhin, Rudolf; König, Werner: Mechanische Musikinstrumente und Musikautomaten. Beschreibender Katalog der Seewener Privatsammlung, 1975.
  • Weiss, Heinrich; Bunke, Bernd: Schaffen, bauen und erfinden. Vom Mechaniker zum grössten Musikautomaten-Sammler der Welt, 1990.
  • Hänggi, Christoph E.; Prisi, Bernhard: Träumereien mit Musik. Die Automaten des Museums für Musikautomaten Seewen. Sammlung H. Weiss-Stauffacher, 2006 (Ausstellungskatalog).
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.6.1920 ✝︎ 9.1.2020

Zitiervorschlag

Katharina Bähler, Anna: "Weiss, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.03.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046344/2020-03-27/, konsultiert am 07.03.2021.