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Ludwig zurGilgen

1547, Oktober 1577, katholisch, von Luzern. Sohn des Aurelian, Kleinrats, und der Anna Klauser. Margaritha Marti. Herr zu Hilfikon. 1560-1563 Studium in Freiburg im Breisgau, 1563-1565 in Dole, 1565-1566 in Paris und 1567 in Orléans. 1567-1568 Luzerner Grossrat, ab 1568 Kleinrat, 1569 Säckelmeister. 1571 kaufte Ludwig zur Gilgen das Haus zur Gilgen zurück und richtete darin eine Bibliothek ein, die älteste noch an Ort und Stelle erhaltene Privatbibliothek der Schweiz. Er studierte bei Glarean, unterhielt Kontakte zu weiteren Humanisten und erwarb sich den Beinamen Flos latinitatis.

Quellen und Literatur

  • P.X. Weber, «Beitr. zur ältern Luzerner Bildungs- und Schulgesch.», in Gfr. 79, 1924, 1-76, v.a. 30 f.
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 1547 ✝︎ Oktober 1577

Zitiervorschlag

Lischer, Markus: "Gilgen, Ludwig zur", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.02.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046363/2014-02-24/, konsultiert am 23.09.2021.